Sehenswürdigkeiten in Ulm

Die Ulmer Sehenswürdigkeiten: Mehr als ein Münster

Sehenswürdigkeiten in Ulm gibt es viele; die größte und vermutlich imposanteste zeichnet sich bereits aus der Ferne am Horizont ab. Während in Reiseprospekten für Deutschland nur allzu gerne mit dem Kölner Dom geworben wird, sollte schließlich nicht vergessen werden, dass sich in Ulm (derzeit noch) der höchste Kirchturm der Welt befindet. Seinen Status als dieser soll er erst Anfang der 30er Jahre an die Sagrada Família in Barcelona abtreten müssen.



Sehenswürdigkeiten in Ulm: Ulmer Münster

Das Ulmer Münster: Der höchste Kirchturm der Welt

Sagrada Família hin oder her: Auswärtigen dient der 161 Meter in die Höhe ragende Turm beim Sightseeing in Ulm perfekt als Orientierungshilfe, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Wer schwindelfrei ist und das Treppensteigen nicht scheut, kann den höchsten Kirchturm der Welt gegen eine geringe Gebühr auch erklimmen. 768 Stufen führen auf die Aussichtsplattform knapp unterhalb der Spitze. Für Bodenständigere gibt es innerhalb der Münstermauern genug zu sehen, um sich ein bis zwei Stunden in der evangelischen Kirche aufzuhalten. Bekannt ist das Münster, dessen Grundstein im Jahr 1377 gelegt wurde, schließlich nicht nur für seinen Kirchturm, sondern auch für die aufwendig verzierten Kapellen und kunstvollen Farbfenster.



Das Ulmer Rathaus mit seiner astronomischen Uhr

Geschichtsfans und Liebhaber anspruchsvoll gestalteter Gebäude müssen beim Sightseeing in Ulm nie weit gehen, um immer wieder aufs Neue überrascht zu werden. Ein Abstecher zum Ulmer Rathaus sollte aber auf jeden Fall drin sein, allein schon aufgrund der großartigen Fresken, die das Gebäude zieren und unter anderem biblische Szenen und römische Sagen wiedergeben. Seit 1520 versetzt zudem die astronomische Uhr am Ulmer Rathaus, die Menschen ins Staunen. Sie bildet mit detailverliebten Zeigern auf dem reichlich geschmückten Ziffernblatt den Verlauf der Sonne, die Mondphasen, Sonnen- und Mondfinsternisse und Tierkreiszeichen ab.

Im starken Kontrast zu dem historisch anmutenden Rathaus und eingebettet in die modernen Gebäude von Ulms Neuer Mitte erhebt sich gleich nebenan eine gläserne Pyramide, hinter deren Fassaden die schier endlosen Regale der Stadtbücherei Ulm Leseratten und Bücherwürmer verzücken.



Sehenswürdigkeiten in Ulm: Von Fischern und Gerbern

Gemeinhin als Fischerviertel bekannt, ist der Teil der Stadt, in dem einst vornehmlich die Fischer und Gerber ihrer Arbeit nachgingen. Das besonders fotogene Fischerviertel mit seinen malerischen Kopfsteinpflasterstraßen wird von zwei Armen der Blau durchzogen, weshalb viele der hier angesiedelten Häuser mit dem Fundament im Wasser fußen.

Mühlen, historisches Mauerwerk und eindrucksvolle Gebäude wie das berühmte Hotel Schiefes Haus, tragen zu dem ganz besonderen Charme bei, den das Fischerviertel von Ulm versprüht und mit dem es zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten in Ulm gehört.



Fischerviertel Ulm

Entlang der Stadtmauer und des Donauufers

Ein Besuch am bekannten Metzgerturm und dem am entgegengesetzten Ende des Fischerviertels gelegenen Saumarkt, wo „Dr Metzger ond dr Baur beim Handl om dui Sau“ zu sehen sind, darf auf keiner Sightseeing-Tour durch Ulm fehlen.

Wieso nicht entlang der Stadtmauer schlendern, die hier noch gut erhalten ist? Am dahinterliegenden Donauufer lässt sich in den Sommermonaten übrigens herrlich die Sonne genießen. Mit etwas Glück zieht sogar eine der berühmten Ulmer Schachteln vorbei. In vergangenen Jahrhunderten spielten diese Boote eine bedeutende Rolle für die Waren- und Personenbeförderung. Heutzutage kommen sie nur noch selten und zu besonderen Anlässen zum Einsatz.

Wer dem Donauufer in östliche Richtung folgt, wird früher oder später übrigens einen Turm sichten, der nicht zum Ulmer Münster gehört. Der noch relativ junge Berblinger Turm, der zu Ehren des Schneiders von Ulm, dem Berblinger, errichtet wurde, erhebt sich als modernes Kunstwerk über der Donau und lädt zum Spaziergang der Sonne entgegen ein.
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Besuch in der Friedrichsau und im Botanischen Garten

Abseits der Innenstadt, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem eigenen Auto gut zu erreichen, befinden sich mit der Friedrichsau und dem Botanischen Garten nicht zu unterschätzende Sehenswürdigkeiten von Ulm. Die weitläufige Friedrichsau dient häufig als Veranstaltungsort großer Events und beheimatet unter anderem einen Tiergarten mit Aquarium und Tropenhaus. Ein echtes Highlight: Dank des Donautunnels werfen Besucher im Aquarium einen Blick auf das Leben unter der Wasseroberfläche der Donau. Besonders schön ist Ulm im Frühling!

Der Botanische Garten der Universität Ulm liegt hingegen nahe der eindrucksvollen Festung Wilhelmsburg im Norden der Stadt und lädt Gartenfreunde und (Hobby-) Gärtner zu einem genüsslichen Spaziergang durch die großzügig angelegten Gärten ein. Wer sich weiterbilden möchte, kann im Vorfeld Workshops und Führungen buchen. Tipp: Es gibt viele traditionelle Veranstaltungen in Ulm, die zahlreiche Besucher anziehen.



Und wie ist das jetzt mit Ulm und seinem Einstein?

Zwar lebte Albert Einstein nur etwa 15 Monate in der Donaustadt, doch die ist auf „ihren“ Einstein, mindestens genauso stolz wie auf ihren Kirchturm. Entsprechend ist es möglich, Albert Einstein in Ulm mehrfach zu begegnen. Das kann beim Betreten des EinsteinHauses, in dem die Ulmer Volkshochschule untergebracht ist, sein, wo eine Galerie sein Leben dokumentiert, oder beim Besuch am Brunnen beim Zeughaus, der Einsteins in Form eines aufwendigen Kunstobjektes und beliebten Fotomotives gedenkt.

Selbst in einem Fenster im Ulmer Münster wurde Albert Einstein – Seite an Seite mit Galileo Galilei, Johannes Kepler, Nikolaus Kopernikus und Isaac Newton – verewigt. Nachdem Sie tagsüber die Sehenswürdigkeiten in Ulm bestaunt haben, sollten Sie auch das Nachtleben in Ulm kennenlernen. Text: N. S.

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